Wenn von den Göttern des alten Griechenlands die Rede ist, denkt man meist zuerst an Zeus, den Herrscher des Himmels. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass nicht er allein das Schicksal lenkte. Die wahre Königin des Olymps war Hera, seine Schwester und Gemahlin. Hera war keine gewöhnliche Göttin, sondern ein Wesen von außergewöhnlicher Bedeutung - kraftvoll, stolz und gefürchtet zugleich.
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Geburt, Hochzeit und Kinder
Hera war eine Tochter der Titanen Kronos und Rhea, wie auch Zeus. Ihr Platz im Olymp war ihr von Geburt an sicher, und die Geschichten um sie reichen weit zurück. Jahr für Jahr wurde auf der Insel Samos die Heilige Hochzeit gefeiert - ein Ritual, das Hera und Zeus als Ehepaar symbolisch verband. Überliefert ist, dass beide unter einem Lygosbaum vereint wurden, dem Ort, an dem auch Heras Geburt stattgefunden haben soll. Ob Hera sich schon früh zu Zeus hingezogen fühlte oder erst später seinen Avancen nachgab, bleibt unklar. Gewiss ist nur, dass sie gemeinsam Kinder großzogen, die selbst zu Göttern wurden:
- Ares, Gott des Krieges - Hebe, Göttin der Jugend - Hephaistos, Gott des Schmiedens - Eileithyia, Göttin der Geburt
Schönheit, Stolz und Eifersucht
Die alten Texte schildern Hera als Frau von atemberaubender Schönheit. Hochgewachsen, wohlgeformt und athletisch - ein Anblick, der Stolz, aber auch Eitelkeit in ihr weckte. Doch diese Schönheit hatte ihren Preis. Hera konnte ungestüm, impulsiv und gefährlich eifersüchtig werden. Ihr Zorn war gefürchtet, und nicht selten führte er zu Intrigen, die den Lauf ganzer Kriege beeinflussten. So soll der Untergang Trojas auf ihre Eifersucht zurückzuführen sein.
Hera trug stets majestätische Kleidung, einen Chiton mit passendem Obergewand, der ihre Würde unterstrich. Als Zeichen ihrer Macht schmückten sie Krone und Zepter, Symbole ihres Anspruchs auf Herrschaft. Auch der Granatapfel gehörte zu ihren Insignien - ein Sinnbild für eheliche Fruchtbarkeit und ihre Rolle als Schützerin der Ehe.
Hüterin der Ehe und der Geburt
Als Göttin war sie Patronin von Hochzeit, Geburt und geordnetem Eheleben. Opfergaben und Gebete galten ihr, um eine glückliche Ehe, eine fruchtbare Hochzeitsnacht und gesunde Kinder zu erbitten. Besonders verehrt wurde Hera in Argos, Mykene und Sparta. Ihr heiliges Tier war der Pfau, Sinnbild für Schönheit und Würde, doch auch Löwen und Greifvögel wurden mit ihr verbunden.
Hera bleibt eine widersprüchliche, aber faszinierende Figur: prachtvoll und edel, stolz und eifersüchtig, gütig als Hüterin der Ehe und doch gnadenlos, wenn ihr Stolz verletzt wurde. Sie ist die Verkörperung jener gewaltigen, ambivalenten Kraft, die selbst die Götterwelt erschütterte.
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